*** Am 01.04.2013 erscheint der neue Roman: "Tod am Seeufer" bei www.amazon.de *** es ist auch als ebook erhältlich ***  Gesucht werden derzeit Freiwillige, die Lust haben an einem Hörspiel teilzunehmen ***

 

 

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Im November 2012:

Im Januar 2013:

 

 

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erhältlich auch als ebook

 

Nach einem Streit am Abend verschwindet die 13jährige Kerstin. Rätselhaft wird es, als ihr Schülerausweis bei einer toten Frau im Naturschutzgebiet gefunden wird, auch ihr Stiefvater ist verschwunden … bis man ihn unweit der ersten Toten auffindet. Wie kam es zu den Todesfällen und hat Kerstin etwas damit zu tun?

Während den Ermittlungen trifft die Polizei eine ihnen bereits bekannte Familie wieder. Doch kann das Lehrerehepaar ihnen wirklich helfen?

Leseprobe: 

Rosemarie Walters schloss die Haustür auf. Sie hatte einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich und hoffte auf einen ruhigen Abend. Sie wusste, dass ihr Mann bereits mit dem Essen auf sie wartet. Sie hing ihren Mantel in die Garderobe, als sie schon den Streit aus der Küche hörte. Rosemarie schloss genervt die Augen: „Guten Abend, was habt ihr zwei denn jetzt schon wieder?“ Sie ging in die Küche und hoffte zwischen ihrem Mann und ihrer Tochter vermitteln zu können. Thomas sah ihr entgegen: „Guten Abend Romy“, Thomas ging nicht auf ihre Frage ein. „Hattest du einen sehr anstrengenden Tag?“ Er war etwas jünger als seine Frau und gerade mit dem Kochen beschäftigt. Romy sah ihn fragend an und dann zu ihrer Tochter: „Tine, was war hier los?“ Der Teenager sah sie an und es war ihr anzusehen, dass etwas nicht stimmte: „Interessiert dich das überhaupt? Du glaubst doch sowieso nur ihm.“

....

Am nächsten Morgen fiel es Romy schwer aufzustehen. Sie hatte das Gefühl, dass diese Nacht wieder viel zu kurz gewesen war. Sie nahm sich vor nicht wieder auf der Couch einzuschlafen. Romy setzte den Kaffee auf und ging dann in Michaels Zimmer um ihn zu wecken. Ihr Sohn drehte sich noch einmal um, aber das kannte sie bereits. Romy ging in das Zimmer ihrer Tochter. „Kerstin?“ Hektisch lief sie zum Bad und klopfte an: „“Kerstin? Kerstin, bist du da drin?“ Michael kam aus seinem Zimmer: „Was schreist du denn so rum?“ Sie antwortete nicht und lief durch das Haus, aber sie konnte ihre Tochter nicht finden. Michael sah seiner Mutter eine Weile zu und hielt sie dann in der Küche am Arm: „Vielleicht ist sie ja schon los, oder holt Schrippen.“ Romy hob die Augenbraue: „Mike, deine Schwester steht genauso gut auf wie du. Und warum sollte sie Schrippen holen, wir haben Brot im Haus. Zieh dich an, ich muss Thomas wecken.“ Ihr Sohn sah sie ungläubig an: „Der wird auch nicht wissen wo sie ist. Der wird doch eher froh sein, wenn sie nicht da ist.“ Romy gab ihm einen liebevollen Klaps auf den Arm: „Sag nicht sowas. Einem von euch muss sie doch etwas gesagt haben.“ Michael verzichtete darauf seiner Mutter zu antworten. Er ging ins Zimmer seiner Schwester. „Warum war ihr Bett schon gemacht?“ fragte er sich. Mike hörte wie seine Mutter ihren Mann aufgeregt weckte. „Das konnte jetzt ja etwas werden!“ dachte er und beschloss sich am besten für heute unsichtbar zu machen.

Thomas konnte nicht glauben, womit seine Frau ihn weckte: „Was ist mit Kerstin?“ Romy stand neben dem Bett: „Tom, sie ist nicht in ihrem Zimmer.“ Er sah verschlafen auf den Wecker: „Dann ist sie sicher schon früher los. Ich glaube, sie sagte mal sowas. Lass mich einfach weiter schlafen.“ Er drehte sich um, um genau das zu tun. Romy konnte es nicht fassen, sie war dicht davor die Nerven zu verlieren. „Thomas bitte! Wir müssen doch irgendetwas tun?“ Er drehte sich noch einmal zu ihr um: „Ruf sie doch auf ihrem Handy an.“ Damit war für ihn das Thema erledigt.

...

Frank Rother parkte seinen Wagen so nah wie möglich an dem Seeufer und sah zu seinem Kollegen. „Die hätten hier wirklich mal eine bessere Straße bauen können.“ Kevin Vollmann stieg aus und schüttelte nur den Kopf: „Was willst du denn jetzt? Wir sind hier im Naturschutzgebiet, da gibt es nicht sehr viele Autos.“ Gemeinsam gingen sie zum See und sahen ihren Kollegen bei der Arbeit zu. Kevin sprach einen von ihnen an: „Weißt du schon etwas genaueres?“ Steve Linke nickte: „Mehr oder weniger. Vermutlich heißt die Frau Marlies Sauters, wir haben dort hinten ihre Handtasche gefunden. Sie ist wahrscheinlich hier gefallen und mit dem Kopf auf die Steine geschlagen. Seht euch mal den Inhalt ihrer Handtasche an, der wird euch sicher gefallen. Die Dame hatte auf jedenfall noch etwas vor. Interessant ist noch, dass sie zwei verschiedene Ausweise bei sich hatte.“ Er reichte sie Frank, der sie an seinen Kollegen weiter weitergab.

...

 

 

Mehr Information hier: 

http://crimtime.forumieren.com/t15-tod-am-seeufer 

 

 

 

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